&21 ALMENLAND SONGWRITING CAMP

23. Oktober 2021 by Silke Leitner

Bereits zum fünften Mal kamen regionale, nationale und internationale Musikerinnen und Musiker ins Almenland, um hier von der Region und ihren Menschen inspiriert gemeinsam neue Musik zu schaffen. Im Laufe der Jahre konnten auf diese Weise schon viele echte Hits verzeichnet werden und auch diesmal sind wieder rund 70 beeindruckende Songs entstanden. Vom Schlager über Rock und Pop bis hin zu Hip Hop ist alles zu finden. „Die Teams wurden jeden Tag neu zusammengestellt. Oft waren es gerade die Gegensätze, die zu überraschenden und tollen Ergebnissen geführt haben“, so Campgründer Bernhard Wittgruber. Erstmals wurde auch ein Team auf die Teichalm geschickt unter dem Motto „Auf der Alm da gibt´s kan Synt(hesizer)“. Dass das Almenland eine ganz besondere Energie hat, die kreativ macht, bestätigen auch Flinte alias Alexa Foß, die bereits seit dem ersten Camp mit dabei ist, sowie Amadeus Award Gewinnerin Ina Regen. Seit 5 Jahren entstehen hier einzigartige Lieder, die berühren, zum Tanzen einladen und einfach Spaß machen. Einige dieser von „Hand und Herz“ gemachten Originale konnte man am Ende des Almenland Songwriting Camps sogar live erleben. Herzlichen Glückwunsch zu 5 tollen Jahren und auf viele weitere!

„MACH MIT“ IN FLADNITZ

19. Oktober 2021 by Silke Leitner

Fladnitz startet ab sofort mit einer BürgerInnenbeteiligung. Dabei geht es um die klimafitte Zukunft der Gemeinde

Die Auftaktveranstaltung im Pfarrsaal bildete den Start zur BürgerInnenbeteiligung in Fladnitz. Die Bevölkerung wurde eingeladen, Ideen zu den verschiedensten Themen zu notieren. Nachhaltiger Tourismus, Klimafitte Gemeinde, Land- Forst- und Almwirtschaft, Miteinander & Kultur sowie die Stärkung des Ortskerns standen und stehen im Mittelpunkt des Dialogs. Begleitet wurde die Ideensammlung durch sogenannte Themensprecher, bestehend aus Gemeinderäten und Bürgern. All jene die keine Gelegenheit zum Mitreden hatten, können sich online unter https://www.landentwicklung-steiermark.at/fladnitz beteiligen. „Ziel ist es, den zentralen Ort, die neuen Ortsteile, sowie die gesamte Gemeinde dauerhaft und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Die BürgerInnenbeteiligung ist eine ideale Initiative, um die Bevölkerung einzubinden.“, sagt Bürgermeister Peter Raith. Die Veranstaltung bot auch die Gelegenheit, dass Mag. Martin Auer von der Klima- und Energiemodellregion Almenland die aktuellen Klimaschutzprojekte präsentierte. Die Fladnitzer waren jedenfalls begeistert, dass sie die Möglichkeit zum Mitreden erhielten.

Warum BürgerInnenbeteiligung? Wenn Bürgerinnen und Bürger mitreden und mitgestalten können, identifizieren sie sich viel besser mit ihrer Heimatgemeinde. Im Beteiligungsprozess entwickeln sie gemeinsam Projekte und setzen sie auch um. Es sind nicht die Mega-Projekte, die an Land gezogen werden, sondern die kleinen aber feinen Ideen, die oft Großes bewirken. „Der größten Herausforderung, nämlich das Feuer nicht nur zu entfachen, sondern auch am Brennen zu halten, ist entscheidend und wird mit Engagement vieler großartiger Menschen gelingen. Sie sind die Motoren jeder Weiterentwicklung.“, sagt die Geschäftsführerin der Landentwicklung Steiermark, Mag. Sandra Höbel. Johanna Reinbrecht von der Landentwicklung Steiermark begleitet den Prozess: „In Fladnitz sind die Menschen bereit an ihrer gemeinsamen Zukunft zu arbeiten. Die Entwicklung hat mit der Auftaktveranstaltung einen positiven Anfang genommen!“ Bis nächstes Jahr werden noch viele Aktivitäten wie Ideenschmieden, Ortsteilgespräche und Projektwerkstätten durchgeführt. Fortsetzung folgt…..

FINE-DINING-RESTAURANT ZEITRAUM BEIM WILDEN EDER

18. Oktober 2021 by Silke Leitner

Raum und Zeit zu schaffen für ein kulinarisches Erlebnis, bei dem der Moment im Mittelpunkt steht: Dieser Gedanke führte Regie bei dem Projekt ZeitRAUM im Vier-Sterne-Hotel Der WILDe EDER in St. Kathrein am Offenegg. Das Fine-Dining-Restaurant feierte seine Eröffnung am 12. Oktober 2021 mit Familie und Freunden aus der Kreativ-, Hotel- und Gastroszene, Nachbarn und Medienvertretern.

Neben den JRE-Haubenköchen Richard Rauch und Michael Kolm, Hotellerie-Kollegen Familie Pierer und Michaela und Andreas Muster (Landhaus Ratscher), Stefan Krispel vom gleichnamigen Weingut sowie Backprofi Christian Ofner schauten auch Radiomoderatorin Claudia Stöckl und Dompfarrer Toni Faber vorbei. DJ Mama Feelgood sorgte für den musikalischen Feinschliff. „Es ist ein langjähriger Lebenstraum, den wir uns erfüllen“, erzählen Gastgeber Stefan Eder und Eveline Wild.

Das Thema Regionalität ist im WILDen EDER längst Standard. Stefan Eder konnte als Jeunes Restaurateur (JRE) für sein neues Arrangement nicht nur der Phantasie, sondern auch seiner Kreativität freien Lauf lassen – ganz nach dem Motto „Taste the moment!“ werden im ZeitRAUM Momente aus der Vergangenheit oder Zukunft kredenzt. „Wir servieren Überraschungen“, erklärt Stefan Eder als Vater des Konzepts. „Alles kann, nichts muss!“ Selbst das Besteck kann frei gewählt werden, vorhanden sind jede Menge Tools in der Lade direkt bei Tisch. Bezahlt wird pauschal für die Zeit, die man dort verbringt – das Essen kostet demnach nichts.

Die Motivation für das Projekt kommt aus der Faszination für das Thema Zeit. Selbst Architektur, Optik und Konzept des Restaurants wurden designt, um sich im Hier und Jetzt zu fühlen. Wer Glück hat, wird als Gast trotzdem erfahren, wie der Urknall oder Sternenstaub schmeckt und zumindest erleben, wie Evelines Pralinen über den Tisch hinwegschweben.

Apropos schweben. St. Kathrein am Offenegg steigt inmitten des Almenlandes zwischen sanften Hügeln empor Richtung Himmel. Wer noch nicht dort war, kennt den Ort vermutlich aus den Medien. Dort hat der WILDe EDER vor Jahrzehnten seine Wurzeln geschlagen und wächst immer noch. Stefan Eder und Eveline Wild sind mittlerweile Personen der Öffentlichkeit und ergänzen sich als Chefleute perfekt. Gemeinsam führen sie nach der Übernahme den größten WILDen EDER, den es je gab. Der Erfolg kommt aus der Erdung in der Tradition – und nicht zuletzt aus dem familiären Zusammenhalt.

In Qualität zu investieren war schon immer eine Priorität im Hause WILDer EDER. Auch dieses Mal hat die Familie nicht nur den ZeitRAUM, sondern auch einen Mehrwert für den À-la-Carte- sowie Hotelgast geschaffen: Der Buffetbereich wurde noch großzügiger gestaltet, die Terrasse und der Wintergarten sowie die Open-Lounge ausgebaut: „Ein Tapetenwechsel tut unserem ganzen Team gut und wir freuen uns sehr über die staunenden Gesichter unserer Gäste“, so Stefan Eder. Rund eine Million Euro und ein halbes Jahr Zeit wurden in den gut geplanten Umbau investiert.

Hard Facts: Umbau ZeitRAUM.
Investition rund 1 Million Euro | ZeitRAUM sowie Wintergarten & Restaurant Wirtshaus Kapazität maximal 32 Personen Geöffnet Montag, Freitag, Samstag (Ankommen zwischen 18 und 20 Uhr) Kosten 130 Euro pro Person und für 7 Gänge exklusive Getränke

Foto: Rene Strasser

„GEH BITTE“ – INITIATIVE ZUR ERHÖHUNG DER IMPFQUOTE IM BEZIRK WEIZ

7. Oktober 2021 by Silke Leitner

„Mit 58,7 % hat der Bezirk Weiz die zweitniedrigste Impfquote in der Steiermark. Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Impfquote im Bezirk erhöht werden muss, um einen weiteren Lockdown zu verhindern und um ein normales gesellschaftliches Leben zu ermöglichen. Die Initiative will mit sachlichen Informationen zur Impfung die Menschen im Bezirk informieren und Gemeinden, Vereinen und Organisationen Videomaterial zur Verfügung stellen, welches sich aktiv mit dem Thema Impfungen auseinandersetzt und mit Fake-News aufräumt.“, so LAbg. DI Andreas Kinsky und weiter: „Die Initiative wird laufend erweitert und aktuell gehalten.“
„Wir wollen Normalität“, so Bgm. Erwin Eggenreich und weiter: „Das werden wir nur haben, wenn sich mehr impfen lassen. Jeder, den man überzeugt sich impfen zu lassen, hilft uns dabei!“ Andreas Dörfler (NEOS) ergänzte: „Es ist wichtig, die Menschen mit einem niederschwelligen Angebot zu informieren und damit die Impfung zu den Leuten zu bringen.“ LAbg. a.D. Ingrid Lechner-Sonnek (GRÜNEN), die von einem persönlichen Corona-Fall in der Familie berichtete, argumentierte: „Es ist jedem zu empfehlen, aktiv Rat bei seiner Hausärztin/seinem Hausarzt zu suchen und mit den Fachleuten mögliche gesundheitliche Bedenken aufzuklären.“
„Geh bitte- informiere dich“, so Abg. z. NR Bgm. Christoph Stark und weiter: „Viele Menschen sind unschlüssig – aber auch zu wenig informiert. Mit dieser Initiative soll das Informationsangebot erweitert werden. Die Finanzierung der Initiative erfolgt über den Solidaritätsfonds der Gemeinden des Bezirks Weiz. Es ist ein kleiner Beitrag, um Leid zu verhindern.“
Mehrere Ärztinnen und Ärzte unterstützen die Initiative, darunter Dr. Adomeit, Dr. Rosenberger und Dr. Pavek. Dr. Jörg Pavek verwies auf die langfristigen Folgen von Long-Covid: „Das Long-Covid-Syndrom begleitet uns in den nächsten Jahren und wird ein großes gesundheitliches Problem. Menschen, die geimpft sind, bekommen kein Long-Covid-Syndrom.“
Ebenso wird die Initiative von Pfarrer Mag. Anton Herk-Pickl unterstützt, der heuer bereits selbst an Corona erkrankt war: „Gottesdienste mit Masken sind nicht angenehm. Begegnungen
Face-To-Face und Gottesdienste ohne Maske wären wünschenswert, daher unterstütze ich die Initiative.“
„Für viele Unternehmen war die Krise eine große Herausforderung. Mit finanziellen Unterstützungen konnte viel abgefangen werden. Doch die Frage stellt sich, wie ein Unternehmen mit Impfungen umgehen soll. Ein Unternehmen hat die Fürsorgepflicht seine Angestellten effektiv zu schützen. Ebenso haben Unternehmen eine betriebswirtschaftliche Verantwortung. Mehrere Ausfälle oder Absonderungen können für Unternehmen eine große Herausforderung darstellen. Ebenso haben Unternehmen eine gesellschaftliche Herausforderung. Die Impfung schützt uns. Daher Geh bitte“, so Mag. Andreas Schlemmer der Wirtschaftskammerregionalstelle Weiz.
„Geh bitte“ ist eine überparteiliche Initiative zur Erhöhung der Impfquote im Bezirk Weiz. Die Initiative wird unterstützt von mehreren Ärzten aus dem Bezirk Weiz, Gewerkschaftsbund Bezirk Weiz, Wirtschaftskammer Bezirk Weiz, Bildungsdirektion, Religionsgruppen sowie den Bezirksparteiorganisationen von ÖVP, SPÖ, GRÜNE und NEOS.


Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.geh-bitte.com
Fotocredit: Thomas Hofer

WEIZ PACKT´S AN! 2.0

6. Oktober 2021 by Silke Leitner

Um den Umsatz jener Handels-, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe des Wirtschafts- und Handelsstandortes Weiz anzukurbeln, deren Geschäftstätigkeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie aber auch durch den zunehmenden Online-Handel negativ beeinflusst worden sind, erfährt die im Vorjahr von der Stadtgemeinde Weiz so erfolgreich umgesetzte Gutschein-Initiative „Weiz packt’s an!“ eine Neuauflage.Damit werden erneut Anreize für die Konsumentinnen und Konsumenten geschaffen, bei über 100 Weizer Betrieben einzukaufen oder die kulinarischen Köstlichkeiten unserer Gastronomie zu genießen.

Im heurigen Jahr können die Konsumentinnen und Konsumenten sogar doppelt profitieren, ist die erfolgreiche Handelsaktion doch mit dem schon seit 18 Jahren erfolgreichen „Superbonuspass“ der Weizer Einkaufsstadt kombinierbar.

Nach durchwegs positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Betriebe sowie der Konsumentinnen und Konsumenten zur 2020 umgesetzten Gutschein-Initiative, startet nun eine zweite Phase von „Weiz packt’s an!“. Ab 15. Oktober können wieder Rechnungen bei den teilnehmenden Handels-, Gastro- und Dienstleistungsbetrieben eingeworfen werden. Die Liste der teilnehmenden Betriebe ist ab 15. Oktober auf www.weiz.at/weizpacktsan einsehbar. Jene Konsumentinnen und Konsumenten, deren Rechnungen im Anschluss gezogen werden, erhalten „Weiz packt’s an!“-Gutscheine in der Höhe von 50 % der eingesandten Rechnung – maximal jedoch € 100 –, die dann bis spätestens 28. Februar 2022 bei einem der teilnehmenden Betriebe eingelöst werden können. Bei jeder der fünf geplanten Ziehungen wird als Sonderpreis auch wieder „Meine Region Weiz“-GeschenkCARD im Wert von € 200,- verlost.

Ziehungstermine:

  • Mi. 27. Oktober
  • Di. 9. November
  • Di. 23. November
  • Di. 7. Dezember und
  • Di. 21. Dezember 2021

Insgesamt stehen für die Neuauflage der Gutschein-Initiative € 35.000 zur Verlosung bereit.

„Der große Erfolg der Initiative im vergangenen Jahr stellt unter Beweis, dass es uns mit der Umsetzung dieses Projektes als Stadt Weiz gelungen ist, in dieser herausfordernden Zeit nachhaltige wirtschaftliche Impulse für die Stadt und Großregion Weiz zu setzen“, freut sich Bürgermeister Erwin Eggenreich über die Neuauflage von „Weiz packt´s an!“.

Projektleiter Patrick König: „Mit der Neuauflage von ‚Weiz packt’s an!‘ werden nochmals jene Weizer Betriebe unterstützt, die durch die Lockdowns ihren Betrieb einschränken oder einstellen mussten. Gleichzeitig wird das persönliche Einkaufen bei den Weizer Betrieben in Kombination mit dem Superbonuspass belohnt und wirkt dem Onlinehandel entgegen.“

Doppelte „Apferlkleber“

„Seit 18 Jahren ist der ‚Superbonuspass‘ fixer Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Wir freuen uns sehr, dass wir heuer die Aktion schon am 15. Oktober gleichzeitig mit ‚Weiz packt´s an! 2.0‘ starten können. Bereits zum vierten Mal gibt es auch die beliebten goldenen BONUSAPFERLN beim Kauf von Einkaufsstadtmünzen oder GeschenkCARDs“, so Alexandra Neuhold, Geschäftsführerin der Weizer Einkaufsstadt.

Zwischen 15. Oktober und 31. Dezember können beim Einkaufen „Apfelsticker“ für den „Superbonuspass“ gesammelt werden. Goldene Bonussticker gibt es beim Kauf von GeschenkCARDs und Einkaufsstadtmünzen im Büro der Einkaufsstadt sowie im Stadtmarketingbüro. Pro vollem „Superbonuspass“ erhalten die fleißigen Stickersammler*innen einen € 10,- Gutschein als Belohnung.

Durch die Kombination beider Handelsaktionen ergeben sich für die Kundinnen und Kunden doppelte Vorteile. Wenn sie ihre „Weiz packt´s an!“-Gutscheine bei Betrieben einlösen, die bei beiden Initiativen mitmachen, erhalten sie auch gleich wieder Sticker für ihren Superbonuspass!

Weitere Informationen findet man auf www.einkaufsstadt-weiz.at und auf www.weiz.at/weizpacktsan.

130 JAHRE TOURISMUSVEREIN PASSAIL

19. September 2021 by Silke Leitner

Passail – der Sonne näher. So lautete einst der Slogan des Tourismusvereins Passail, der auch heute noch nichts an Aktualität verloren hat.

Mit der Raabklamm, dem Schaubergwerk, dem Freizeitsee und vielem mehr kann die Gemeinde Passail jedes Jahr bei zahlreichen Gästen aus Nah und Fern punkten. Florierender Tourismus bedarf neben einer schönen Natur und zahlreichen Freizeitangeboten aber auch vieler kreativer Köpfe, die mit innovativen Ideen den Tourismus weiterentwickeln. Und solche gab es in der 130-jährigen Geschichte des Tourismusvereins Passail so einige. Gegründet im Jahr 1891 als „Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs“ unter dem ersten Obmann Jakob Reisinger wurden im Laufe der Jahre wichtige Impulse für den Tourismus gesetzt. So wurden Bäder errichtet, die Kastanienbäume am Marktplatz gepflanzt, Sitzbänke aufgestellt, Werbemaßnahmen durchgeführt und bereits damals der Blumenschmuck zur Verschönerung des Ortsbildes forciert. Ein Meilenstein war 1960 die Umgründung in den Fremdenverkehrsverein Passail unter Obmann Anton Hable, dem es gelungen ist, mit den „Berliner Turnussen“ dem Tourismus zur neuen Blüte zu verhelfen und wodurch alleine damit rund 30.000 Nächtigungen pro Jahr verzeichnet werden konnten. Mit dem Inkrafttreten des steirischen Fremdenverkehrsgesetzes wurde 1993 schließlich der heutige Tourismusverein gegründet, dem Gabriele Reiterer seit 2010 mit viel Engagement vorsteht.
Im Rahmen einer Feier mit anschließendem Tag der offenen Tür im Freizeitzentrum, zu der auch jahrelange Wegbegleiter eingeladen waren, wurde auf die traditionsreiche Zeit zurückgeblickt, zugleich aber auch ein äußerst positiver Blick in die Zukunft geworfen – denn in Passail ist man der Sonne einfach näher.

DIE NATURWELTEN STEIERMARK SIND NOMINIERT!

15. September 2021 by Silke Leitner

Die Freude ist groß! – Die Naturwelten Steiermark wurden vom Moments-Magagin in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ nominiert! Diese Nominierung zeigt, wie wichtig die Bewusstseinsbildung und das Wissen über unsere heimische Natur, ihre Wildtiere und der richtige Umgang mit ihr sind.

Bis 11. Oktober hat man nun die Möglichkeit, per E-Mail an voting@momentsmagazin unter Angabe „Naturwelten Steiermark, Kategorie: Newcomer des Jahres.“ seine Stimme für die Naturwelten Steiermark abzugeben. Für den Postweg gilt folgende Adresse: moments Magazin Steiermark, Elisabethstraße 5/2, 8010 Graz.

Bildung, Treffpunkt und Erlebnis – Das alles sind die Naturwelten Steiermark – und das mitten im grünen Herzen Österreichs. Egal ob Schüler, Jäger, Familien oder Naturinteressierte – jeder kann sich nach Anmeldung vorab in den Naturwelten auf eine spannende Bildungsreise durch die heimische Natur begeben oder unsere naturnahen Räumlichkeiten für Seminare, Workshops und für Feierlichkeiten aller Art mieten. Unter www.naturwelten-steiermark.com ist das gesamtes Angebot ersichtlich und Sie können einfach und schnell Ihren nächsten Besuch buchen!

ERLEBNIS-RUNDGANG „WEIZ LIVE“

7. September 2021 by Silke Leitner

Gemeinsam mit Austria Guide (oder der staatlich geprüften Fremdenführerin) Barbara Zöhrer, lädt der Tourismusverband Region Weiz ab 10. September Interessierte zur Teilnahme an der neu entwickelten Stadtführung „Weiz live“ ein.

Bei diesem Rundgang durch die Weizer Altstadt gibt es nicht nur allerhand Wissenswertes über das historische Weiz zu erfahren, sondern es werden auch Weizer Geschichte(n) und Weizer Originale von Laien-Schauspielern heimischer Theatergruppen zum Leben erweckt. So begegnen Sie Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Jahrhunderten, genießen spannende und humorvolle Lebensgeschichten und erleben die Stadt völlig neu.

Da die Kulinarik nicht zu kurz kommen darf, sind auch die Verkostung regionaltypischer Köstlichkeiten und eine prickelnde Erfrischung Teil der Führung.

Geschäftsführer Axel Dobrowolny und Nina Darnhofer vom Tourismusverband Region Weiz freuen sich über das gelungene neue Format der von „Weiz live“ und erklären, dass es neben den offiziellen Terminen für Führungen im heurigen Herbst (10.9., 1.10., 15.10.  – jeweils ab 17.30 Uhr mit Beginn am Weizer Hauptplatz, Anmeldung vorab beim TV Region Weiz nötig) auch die Möglichkeit für Firmen, Vereine oder andere Institutionen gibt, individuelle Termine zu vereinbaren (ab mindestens 8 TeilnehmerInnen).

Die Teilnahme an der Führung kostet für Erwachsene 18,- EUR, für Kinder 9,- EUR.

Nähere Informationen erhalten Interessierte unter www.tourismus-weiz.at bzw. telefonisch unter 03172 / 2319 – 660. Um Anmeldung wird gebeten.

PARKDECK IN PASSAIL FEIERLICH ERÖFFNET

28. August 2021 by Silke Leitner

Knapp ein Jahr nach Fertigstellung eines der wichtigsten und größten Projekte von Passail, die Errichtung des Zentrumsparkdeckes, konnte nun endlich die offizielle Eröffnungsfeier nachgeholt werden. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie die Passailer Bevölkerung fanden sich ein, um auf die gelungene Umsetzung anzustoßen.
Mit diesem Gemeinschaftsprojekt der Marktgemeinde Passail, der Raiffeisenbank und dem Kaufhaus Reisinger ist es gelungen, dem immer stärker werdenden Bedarf an zentrumsnahem Parkraum Rechnung zu tragen.Insgesamt stehen nun auf zwei Ebenen 87 zusätzliche Parkplätze direkt im Marktzentrum zur Verfügung, womit das bestehende Parkangebot nahezu verdoppelt werden konnte. Mittels eines Aufzugs ist die obere Ebene bequem und barrierefrei erreichbar. Auch auf das Thema Klimaschutz wurde großer Wert gelegt. So stehen Ladestationen für E-Bikes und E-Autos zur Verfügung, die Beleuchtung erfolgt mittels LED und auf dem Dach des Carports wurde eine Photovoltaikanlage errichtet.
Bürgermeisterin Mag. Eva Karrer, V-Dir. der Raiffeisenbank Passail Rudolf Griebichler und Andreas Reisinger vom Kaufhaus Reisinger sind sich einig, dass mit diesem Projekt ein wichtiger Schritt zur positiven Entwicklung der Gemeinde Passail gesetzt werden konnte. Auch LAbg. Dr. Wolfgang Dolesch betonte bei der Eröffnungsfeier, wie wichtig ausreichend zentrale Stellplätze für die Belebung des Ortskernes und so zugleich zur Stärkung der Wirtschaft sind. Nach der Segnung durch Pfarrer Mag. Karl Rechberger gab es einen Frühschoppen, bei dem natürlich das traditionelle Bieranzapfen nicht fehlen durfte. Mit musikalischer Umrahmung durch die Musikkapellen Arzberg und Passail sowie „Die Kesselbratler“ fand die Eröffnungsfeier einen gemütlichen Ausklang.

SEMRIACH HAT EINE BUNDESSIEGERIN!

26. August 2021 by Silke Leitner

Marie Christin Uller vom Ausbildungsbetrieb Floristik Grossegger hat nach ihrem Sieg beim Steirischen Lehrlingswettbewerb der Floristen nun auch den Bundesbewerb für sich entscheiden können.

Zur großen Freude der Familie wurde Marie Christin 2003 als sechstes Kind geboren und begeisterte ihr Umfeld damit, dass sie aus einfach allem etwas gestaltete. Auch mit Stift und Pinsel zauberte sie die außergewöhnlichsten Bilder. In der Volksschule spielte sie Blockflöte und komponierte bereits ein erstes Lied, wo sich zeigte, dass das Singen ihr großes Steckenpferd werden wird. In der NMS-Semriach liebte sie Auftritte bei den Festen der Schule, um in der Poly Deutschfeistritz vollends aufzublühen und Selbstbewusstsein zu sammeln. Ihren Berufswunsch äußerte sie schon in der 6. Schulstufe und schnupperte regelmäßig in ihrem zukünftigen Lehrbetrieb, in dem sie am 1. August 2018 ihre Lehre als Floristen in ihrem Heimatort startete. Von Beginn an fühlte Marie Christin sich wohl, was mit Sicherheit der Verdienst ihrer Chefin Angelika Grossegger ist, die sie von Anfang an förderte, ihr alles zutraute und für ein positives Arbeitsklima sorgt. Das spiegelte sich auch in der Berufsschule wider, in der sie alle drei Lehrgänge mit ausgezeichnetem Erfolg absolvierte.

Zitat: „Der Job ist herausfordernd und umfangreich, was in diesem Team aber mit viel Spaß und einem Lächeln auf den Lippen bewältigt wird.“

Die Aufgabenstellung des Bundeslehrlingswettbewerbs lautete: Gestalte einen Brautschmuck zum Thema Romantik-Verbindung-Tradition! Marie Christins Interpretation ließ folgendes Werkstück entstehen: Der „Glückswandler“ fügt nichts hinzu, was nicht schon da ist, sondern weckt das innere Potenzial in uns. Er betont die Schönheit der Braut. Das konstruierte Drahtgerüst ist mit den Blumen im Ganzen verbunden und doch hat jede einzelne Blume seinen Freiraum. Dies symbolisiert einen wichtigen Teil der Ehe. Sie entschied sich für das Farbkonzept Rot, weil rot für die Liebe steht und mit Wärme, Energie und Leidenschaft verbunden wird. Rosa steht für Mitgefühl und gegenseitiges Verständnis. Rotviolett steht für Faszination, Luxus und Schönheit. Die schwebende Optik der runden Holzform steht für die Ewigkeit und Treue.

Ihre Eigenkreation „Glückswandler“ überzeugte die österreichweite Jury!

Es zeigt einmal mehr, welch herausragende Lehrbetriebe wir in Semriach haben, die großartiges Handwerk bieten.

Fotos © Katrin Painer, Anna Glößl

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