AKTUELLES

MOBILITÄTSKONZEPT IM ALMENLAND NIMMT FAHRT AUF

16. Juli 2021 by Silke Leitner

Am 16. Juli stellte der Naturpark Almenland seine ersten Aktivitäten und Pilotmaßnahmen des in Ausarbeitung befindlichen Mobilitätskonzeptes, auf der Teichalm vor. Eine neue Mobilitätskultur wird entwickelt, und daraus ein geändertes Mobilitätsverhalten geschaffen werden. Mehr entspannte Gäste, die mit mehr Mobilitätsangeboten anreisen können und Respekt und Ordnung sind der Region wichtig.

„Unser wertvoller Naturraum ist die Lebensgrundlage für alle die hier wohnen, arbeiten, wirtschaften und auch Erholung suchen. Diesen zu schützen ist unsere Hauptaufgabe“, so Bgm. ÖR Erwin Gruber, Obmann des Naturpark Almenland. Gruber berichtet auch über die hochinteressante Studienreise nach Deutschland, Vorarlberg und Südtirol. Alle Regionen stehen vor ähnlichen Herausforderungen und haben nahezu gleiche Zugänge damit umzugehen.

DI Erhard Pretterhofer geht auf die Notwendigkeit von sanften E-Bike-Strecken ein. Diese sollten im Laufe des nächsten Jahres gemeinsam mit den 6 Almenland-Gemeinden erarbeitet werden. Ziel ist es vorhandene Wege miteinander zu vernetzen und die E-Biker zu bündeln. Das Miteinander der verschiedenen Naturnutzer (Wanderer, Biker, Landwirte) steht dabei im Mittelpunkt. „Mit Genuss und Entspannung Radfahren, E(ntspannt) Biken“, lautet das Motto.

Das Projekt soll ein Einstieg für eine Gesamtlösung sein. Ziel ist es zukünftig innovative Mobilitätssysteme zu forcieren und intensiv miteinander zu verbinden. Es besteht ein großer Bedarf an Mobilitätsangeboten, daher ist dieses Projekt auch mit bereits vorhanden Systemen wie dem Sammeltaxi Oststeiermark (SAM) und der S-Bahn Steiermark abgestimmt. Auch die vorhanden Verbundbuslinien ins Almgebiet werden verstärkt mitbeworben, denn das Gesamtsystem ermöglicht ein umfangreiches und effizientes Angebot.

„Wenn zB gar kein Bus fährt, kann auch niemand mit dem Bus auf die Alm fahren, so ist eine der ersten Pilotmaßnahmen unser Ausflugsbus“, erzählt Mag. Martin Auer für die KEM Almenland. Dieser fährt im heurigen Sommer ab dem Bahnhof Frohnleiten zweimal ins Almgebiet. Gleichzeitig dreht er seine Runden über die Sommeralm – Brandlucken – St. Kathrein/Off. – Passail und Fladnitz/T. Bei entsprechendem Interesse könnte der Bus um weitere Linien erweitert werden.

Wie wichtig Information ist, zeigt der ab sofort aktive Mobilitäts-Ranger. „Er ist die Antithese zum Sheriff. Er ist „bewaffnet“ mit Informationen, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft“, so Dr. Markus Frewein vom Büro verkehrplus. Dieses zeichnet sich auch verantwortlich für das Mobilitätskonzept und begleitet die Region bei der Umsetzung. In den Sommerferien wird der Ranger im Almgebiet unterwegs sein um Daten zu erfassen und Auskünfte zu erteilen. Übrigens der erste Mobilitäts-Ranger Österreichs.

Das Projekt RESPEKT: Ganzheitliches, ökologisches Mobilitäts- u. Almbewirtschaftungsprogramm für den Naturpark Almenland wird durch eine Förderung seitens der Landes Steiermark unterstützt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Oststeiermark.

StLREG Projekt – „RESPEKT: Ganzheitliches, ökologisches Mobilitäts- u. Almbewirtschaftungsprogramm für den Naturpark“ GZ ABT17-230108/2020-6

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SPATENSTICH FÜR DEN GLASFASERAUSBAU IN PASSAIL

22. Juni 2021 by Silke Leitner

Die Internetanbindung im täglichen Leben, im Privaten wie auch im wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Bereich wird ein immer wichtigeres Kriterium, um den heutigen Ansprüchen aller gerecht zu werden. Eine hohe Bandbreite ist demnach von immenser Bedeutung. 100 Mbit/s als Down- und Upload sollten 2021 bereits selbstverständlich sein, und 1.000 Mbit/s sind in naher Zukunft möglich. Daher hat sich die Marktgemeinde Passail auf die Suche nach einem verlässlichen Partner gemacht, welcher in der Lage ist, den Breitbandausbau in einem überschaubaren Zeitfenster durchzuführen. Mit der G31 Glasfaser Bezirk Weiz GmbH konnte dieser Partner gefunden werden.

„Ultraschnelles Internet im gesamten Bundesland ist ein Gebot der Stunde. Die Corona-Krise beginnend mit dem ersten Lockdown im Frühling vergangen Jahres hat den Bedarf aufgezeigt, diesbezüglich am aktuellsten Stand der Technik zu sein. Durch den ausgelösten Digitalisierungsschub mussten viele Unternehmen in kurzer Zeit Online-Shops aufbauen oder Homeoffice-Möglichkeiten schaffen. Diese Trends werden sich in weiterer Folge nicht mehr umkehren. Um am Markt mithalten zu können braucht man moderne, leistungsfähige Datenverbindungen. Die Steiermark wird in dieses wichtige Zukunfts-Feld entsprechend investieren.“, so der steirische Landeshauptmann Stv. Anton Lang.

Startschuss mit Baubeginn Juni 2021

Roman Neubauer und Mag. Erich Rybar, Geschäftsführer der G31 Glasfaser Bezirk Weiz GmbH, erläutern die Ausbaupläne:

Für den Glasfaserausbau werden in der Marktgemeinde Passail für den ersten Projektabschnitt 1,3 Million EUR investiert. Dazu hat die G31 vom Bund eine Förderzusage für 670 TEUR für die Ausschreibung ELER Access für die Marktgemeinde erhalten. Im ersten Ausbauschritt werden ca. 7 km Künetten gegraben und ca. 28 km Glasfaserkabel verlegt. Damit können 205 Kunden an das ultraschnelle echte Glasfasernetz angeschlossen werden. Selbstverständlich ist ein Vollausbau der Marktgemeinde Passail in den folgenden Jahren geplant.

Im Jahr 2021 erweitert die G31 ihr Glasfasernetz um ca. 60 Kilometer Künettenlänge und investieren dafür ca. 4,7 Millionen Euro.

KundInnen können aus einer Vielzahl von Angeboten wählen. Vom Glasfaserinternet-Einsteigertarif für die privaten KundInnen, bis zum maßgeschneiderten Glasfaser-Produkt für Landwirte, Gewerbebetriebe, Beherbergungsbetriebe etc., werden unterschiedlichste Pakete angeboten.

AUF DER BRANDLUCKEN WIR WIEDER THEATER GESPIELT

6. Juni 2021 by Silke Leitner

Nach langem Warten steht es nun endlich fest: das beliebte Sommertheater auf der Brandluckner Huabn wird wieder gespielt. Diesmal steht das Stück „s`Herz am rechten Fleck“ von Anton Hamik am Programm. Es zeigt die Geschichte der drei ebenso einfältigen wie arbeitsscheuen Brüder Wipf, die lieber ihrer Angelpassion frönen, anstatt sich um ihren Hof zu kümmern. Mit der Wirtschafterin Christl Stern kommt jedoch frischer Wind in Orkanstärke auf den verwahrlosten Hof… ein zeitloses Stück, in der eine tüchtige Frau den Männern zeigt, wo’s lang geht! Die Premiere findet am Mittwoch, dem 14. Juli statt. Gespielt wird dann jeweils Mittwochs, Freitags und Sonntags bis zum 27. August (Ausnahme: Montag, 23. August) mit Beginn um 20 Uhr. Karten zum Preis von EUR 20,- (Premiere: inkl. Premierenbuffet EUR 23.-) bzw. für Kinder von 6-15 Jahren um EUR 10,- gibt es unter Tel. 0664/5241616 oder online unter www.huabn-theater.at. Die Veranstaltung wird unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt.

Foto: Markus Flicker

BAUSTART FÜR DEN HOCHWASSERSCHUTZ IN SCHREMS UND TYRNAU

by Silke Leitner

Bereits seit einigen Jahren ist man sich in der Gemeinde Fladnitz/T. und der Stadtgemeinde Frohnleiten der Gefährdung großer Teile des Siedlungsgebietes und der Infrastruktur durch den Tyrnauerbach bewusst. Insgesamt liegen 310 Objekte im Gefahrenbereich, an Infrastruktur sind 600 lfm Südbahnstrecke, rund 13 km Landesstraßen und 10 km Gemeindestraßen und sonstige Wege mit insgesamt 40 Brückenbauwerken betroffen. Aus diesem Grund wurde in Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung ein groß angelegtes Hochwasserschutzprojekt erarbeitet. Der erste Teilbereich, der nun in Angriff genommen wird, umfasst eine Gerinneverbauung, Sanierung, die Instandhaltung sowie die Errichtung einer Flutmulde im Überlastungsfall, weiters Geschiebe- und Wildholzfiltermaßnahmen und darüber hinaus die Sanierung und Anpassung eines bestehenden Ablenkdammes.
Mit diesen Maßnahmen wird es auch möglich sein, die Gefahrenzonenpläne den geänderten Sicherheitsverhältnissen anzupassen. Dies ist dringend nötig, da sich zahlreiche Wohnobjekte direkt entlang des Tyrnauerbaches und so in der roten Zone befinden. Das birgt nicht nur große Gefahren für die Bewohner, sondern auch Zu- und Neubauten sind in diesem Bereich nicht umsetzbar, was wiederum eine Abwanderung zur Folge hat. Dieser will man damit ebenfalls entgegensteuern.
Die Kosten für dieses Großprojekt, das über 20 Jahre laufen wird, werden mit 58 % vom Bund, 15 % vom Land Steiermark, 16 % von der Stadtgemeinde Frohnleiten, 5 % von der Gemeinde Fladnitz/T., 4,5 % von der Landesstraßenverwaltung und 1,5 % von der ÖBB getragen.
Mit dem Spatenstich am 2. Juni im Beisein von Landesrat Johann Seitinger wurde so ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt gesetzt.

DER NATURPARK ALMENLAND – EINE ERFOLGSGESCHICHTE

by Silke Leitner

Nunmehr bereits 26 Jahre ist es her, dass sich einige visionäre Personen zusammengetan haben, um über die Zukunft der Region zu beratschlagen. Mit zahlreichen Ideen, großem Einsatz und vor allem viel Herzblut wurde der Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Naturparks Almenland gelegt, die ihresgleichen sucht. Leider konnte im letzten Jahr die große 25-Jahrfeier, im Zuge dessen auch die Almenland-Chronik erstellt wurde, nicht stattfinden. Aus diesem Grund wurden nun im Rahmen der Jahreshauptversammlung die vier „Gründungsväter“ vor den Vorhang geholt. Ehrenobmann ÖR Ernst Hofer, der langjährige Kathreiner Bürgermeister Peter Stanzer, Karl Eder als großer Pionier in der Region im Bereich Tourismus und der damalige Bürgermeister von Fladnitz, Johann Leitner, haben mit Herz und Visionen die Region zu dem gemacht, was sie heute ist: eine starke und äußerst lebenswerte Vorzeigeregion. Für ihren enormen Einsatz wurde ihnen herzlich gedankt und ein Präsent überreicht.
Die Erfolgsgeschichte wurde auch anhand der Tätigkeitsberichte vor Augen geführt. So konnten mit Unterstützung von Leader in den letzten 26 Jahren 170 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 60 Mio. Euro umgesetzt werden, darunter Leuchtturmprojekte wie der Almerlebnispark auf der Teichalm und die Naturwelten Steiermark in Mixnitz. Auch im Bereich Naturpark hat sich viel getan und GF Ing. Ernst Gissing konnte über zahlreiche Projekte berichten. Als Klima- und Energiemodellregion hat der Klimaschutz einen hohen Stellenwert. Hier wird Mag. Martin Auer auch in den nächsten Jahren die Region mit seinem Fachwissen bereichern. Über die herausfordernde Zeit für die Wirtschaftsbetriebe im Almenland erzählte Thomas Reisinger. Mit Aktionen, wie einer „Job-Rally“, soll dem Fachkräfte- und Lehrlingsmangel entgegengesteuert werden.
Auch stand die Neuwahl des Vorstandes am Programm. Bgm. ÖR Erwin Gruber, der dem Naturpark Almenland seit dem Jahr 2015 mit viel Herzblut und Einsatz vorsteht, wurde einstimmig als Obmann wiedergewählt. Den ausgeschiedenen Vor- standsmitgliedern Siegfried Weberhofer, Barbara Köberl und Bettina Lankmaier wurde für ihre Arbeit gedankt.
Mit viel Zuversicht, Freude und Elan geht es nun in die nächsten erfolgreichen Jahre.

SPATENSTICH BEI DER FF PLENZENGREITH

1. Mai 2021 by Silke Leitner

Nachdem das Feuerwehrhaus in Plenzengreith bereits in die Jahre gekommen ist, sind Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten dringend nötig. „Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1995 und die Räumlichkeiten entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Ein großes Problem ist, dass keine Waschmöglichkeit für die Einsatzfahrzeuge gegeben sind. Eine regelmäßige Reinigung ist jedoch wichtig für eine lange Lebensdauer der Fahrzeuge“ so HBI Bernhard Flagl.
Aus diesem Grund wird eine neue Waschhalle an das bestehende Gebäude angebaut. Mit integriert ist hier auch ein Hygienebereich mit Schmutzschleuse. Ein Lagerraum für Schläuche und Einsatzmaterialien wird ebenfalls miteingeplant. Das Gebäude wird modernisiert, so wird auf umweltfreundliche LED-Beleuchtung umgestellt. Auch die manuellen Falttore wurden bereits durch elektrische Tore ersetzt, was zugleich geringere Heizkosten zur Folge hat. Abgerundet wird das Projekt mit einer neuen Pflasterung bzw. Asphaltierung und einer einheitlichen und zeitlosen Fassade. Das Projekt mit Gesamtkosten von rund 260.000 Euro wird zu rund einem Drittel wird von der FF Plenzengreith bestritten, dazu kommen noch Eigenleistungen beim Bau. HBI Flagl bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei der Bevölkerung für die Spenden bei den Haussammlungen, wodurch dieses wichtige Projekt umgesetzt werden kann.
Für die Planung und Baumeisterarbeiten zeichnet die Firma Feldgrill verantwortlich, beim Bau werden vorwiegend heimische Firmen bevorzugt.
Bgm. Mag. Eva Karrer hob beim Spatenstich die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr im Bereich Katastrophen- und Personenschutz hervor und bedankt sich im Namen der Marktgemeinde Passail bei allen für ihren ehrenamtlichen Einsatz in Dienste der Bevölkerung.

MOBILITÄTSKONZEPT FÜR DEN NATURPARK ALMENLAND

by Silke Leitner

Der Naturpark Almenland ist ein wunderbares und vielfältiges Naherholungsgebiet. Besonders in Zeiten von Corona nutzen noch mehr Erholungssuchende die Schönheit des Almenlandes, um hier dem Alltag zu entfliehen und mit der Bewegung in der Natur einen gesunden Ausgleich zu finden. Damit einher geht aber die Problematik des Individualverkehrs, die sich dadurch noch verschärft hat. „Besonders an den Wochenenden kommen unzählige Erholungssuchende auf die Alm. Oft sind aber die ausgewiesenen Parkplätze voll und es wird „wild“ neben der Landstraße oder auf Weideflächen und Zufahrten geparkt. Die Problematik ist, dass die Almbauern nicht mehr zu ihrem Weidevieh gelangen oder in ihrer Arbeit eingeschränkt werden. Doch gerade die Bewirtschaftung der Almen und damit einhergehend der gepflegte Naturraum ist die Grundlage für den Tourismus“, so Obmann ÖR Erwin Gruber.
Bereits seit einiger Zeit arbeitet man deshalb intensiv an einer regionalen Lösung und versucht, die verschiedenen Interessen, von der Almwirtschaft über den Tourismus bis hin zu den Einheimischen, auf einen Nenner zu bringen. Nun soll mit einem groß angelegten Mobiliätskonzept ein für alle passender Weg gefunden werden. Bis Ende des Jahres wird ein umfassendes Konzept erarbeitet, das mit Beginn der nächsten Leaderperiode im nächsten Jahr mit Unterstützung der Regionalentwicklung Oststeiermark dann seine Umsetzung finden soll. Mit eingebunden ist eine 20-köpfige Steuerungsgruppe, die sich aus allen Bürgermeistern der sechs Almenlandgemeinden, Vertretern von Tourismus, Wirtschaft, Almbauern sowie den Dachorganisationen des Almenlandes zusammensetzt. Darin einfließen werden die Ergebnisse einer Masterarbeit, bei der 500 Erholungssuchende und 100 Bewirtschafter befragt wurden und die wichtige Erkenntnisse liefert. Auch werden einige Pilotprojekte bereits diesen Sommer ausgeführt werden. So sollen bei der Roten Wand die Parkplätze verdoppelt und mittels eines Schrankens beschränkt werden. In der Breitenau werden beim Zugang zum Schüsserlbrunn beim Gasthaus Zirbisegger ebenfalls die Parkplätze erweitert und markiert. Beide sind in Zukunft kostenpflichtig. Auch ein Ausflugsziele-Bus ist angedacht. Die Erfahrungen daraus werden in das Konzept einfließen und dabei helfen, klimafreundliche Mobilitätsalternativen zu schaffen.
So wird der Naturpark Almenland auch in Zukunft eine erholsame und lebenswerte Region für Gäste als auch Einheimische im Einklang mit der Almwirtschaft sein.

WOHNMOBIL-DINNER ALS NEUER TREND

16. April 2021 by Silke Leitner

Ein köstliches 4-Gang-Menü mit Weinbegleitung zum Tisch serviert, ein herrlicher Ausblick über das Almenland, und das alles im gemütlichen Zweit-Zuhause auf Rädern: Mit dem Wohnmobil-Dinner hat Wolfgang Knoll vom Gasthof Pröllhofer am Rechberg voll ins Schwarze getroffen.
Begonnen hat alles mit einer Idee zum Valentinstag: „Wir wollten den Gästen etwas Besonderes bieten. Aber ein 4-Gänge-Menü, verpackt in einer Box zum Mitnehmen – das passt nicht zu uns. Denn das schöne Anrichten auf Tellern gehört genauso zum Genuss wie das Essen selbst. Schon davor waren hin und wieder Gäste mit Wohnmobilen bei uns. So entstand die Idee: warum nicht ein Wohnmobil-Dinner – so kann Gang für Gang direkt zum Wohnmobil serviert werden“. Zu Beginn hatte man mit maximal 10 Wohnmobilen gerechnet, innerhalb von zwei Tagen war man mit 30 ausgebucht. Es gab viele positive Rückmeldungen und über die Facebook-Gruppe „Wohnmobil-Dinner Österreich“ wurde es weiter verbreitet. Seither waren weit über 200 Wohnmobilbesitzer aus ganz Österreich hier zu Gast, sei es zum A la carte-Essen oder bei den nun regelmäßig veranstalteten Wohnmobil-Dinners. So wie ein Paar aus dem Murtal, das über Bekannte auf das Wohnmobil-Dinner aufmerksam gemacht wurde und es als schöne Gelegenheit nutzte, den Geburtstag zu feiern. Auch Ing. Jenoe und Theresa Rulff aus Graz waren zum ersten Mal dabei und sehen es als tolle Alternative, besonders jetzt in Coronazeiten. Oder Othmar Köck aus dem Bezirk Leoben, der mit seinem Wolfshund „Falco“ bereits zahlreiche Wohnmobil-Gaststätten besucht hat und davon in seinem Blog (womofreiheit.com) berichtet. „Für mich ist der Gasthof Pröllhofer ein Vorzeigebeispiel. Die kreative Küche ist hervorragend und es ist ein Augenschmaus wie hier serviert wird – vom Tischtuch über die Blumen bis zum passenden Wein“.

Zwischen 16 und 17 Uhr treffen die Wohnmobile am Stellplatz ein. Dann geht es zur Anmeldung, bei der das 4-Gänge-Menü präsentiert wird. Man kann den passenden Wein dazu wählen und individuell die Uhrzeit angegeben, wann das Dinner starten soll. Gang für Gang wird dann direkt ans Wohnmobil serviert. Am nächsten Tag gibt es ein reichliches Frühstück, bevor es dann mit dem Wohnmobil weitergeht.

Auch Robert Harrer vom Reisemobile & Wohnwagencenter Robert Harrer in Auen bei Passail kann bestätigen, dass die Nachfrage nach Wohnmobilen seit dem Vorjahr stark gestiegen ist. Im März veranstaltete er gemeinsam mit dem Gasthof Pröllhofer eine dreitägige „Genusstour im Almenland“. Treffpunkt war beim Stellplatz Harrer Hill in Auen. Weiter ging es am nächsten Tag Richtung Nechnitz zum Almenlandwirt Haider, der nicht nur über einen schönen Stellplatz verfügt, sondern neben weiteren kulinarischen Schmankerln als besondere Spezialität das Dry Aged Steak anbietet. Natürlich wurde hier auch der Holzskulpturenweg begangen und am Nachmittag ging es weiter zu einer Tour auf die Teichalm und Sommeralm. Am Abend gab es dann das köstliche 4-Gänge-Wohnmobildinner beim Pröllhofer und am nächsten Tag noch ein Frühstück und eine Fahrzeugsegnung.
„Ich freue mich sehr, dass das Wohnmobil-Dinner sowie das À la carte-Essen im Wohnmobil so gut ankommen. Besonders bedanke ich mich aber bei den Einheimischen, die unser Angebot zur Essensabholung sehr gut annehmen und uns damit in dieser für die Gastronomie sehr schweren Zeit unterstützen“, so Wolfgang Knoll.

MOARHOFHECHTL IST PASTAKAISER!

by Silke Leitner

Jährlich werden bei der Ab-Hof-Messe in Wieselburg die besten Produkte ausgezeichnet. Auch heuer wurden wieder über 5.500 Erzeugnisse eingereicht und von einer Jury bewertet. Einen besonders tollen Erfolg konnten Petra und Robert Schrenk – Moarhofhechtl mit ihren hausgemachten Nudeln erzielen. Insgesamt haben sie drei Produkte eingereicht und mit allen Medaillen erzielt. In der Kategorie „Teigwaren aus Hartweizen“ konnten sie mit ihren Rilli einen 1. Preis einfahren und für die Dinkel-Spiralen gab es in der Kategorie „Teigwaren aus anderen Mahlerzeugnissen“ Bronze. Mit ihren Kürbis-Rilli konnten sie die Jury vollends überzeugen und wurden in der Kategorie „Teigwaren-Spezialitäten“ sogar als Pastakaiser ausgezeichnet. „Wir haben heuer das erste Mal mitgemacht und umso mehr freuen wir uns, dass wir mit allen eingereichten Produkten auf Anhieb einen Preis erzielen konnten. Wir sind sehr glücklich über diese Auszeichnung und sagen Danke an unsere Mitarbeiter und Familie, aber auch an unsere treuen Kunden für die tolle Unterstützung“, so Petra Schrenk. Aufgrund der Corona-Situation erfolgte die Preisverleihung mit BM Elisabeth Köstinger, LH-Stv. Stephan Pernkopf (NÖ) und Werner Roher (Messe Wieselburg) online.

20 Jahre hausgemachte
Moarhofhechtl-Nudeln

Diese Auszeichnung ist umso schöner, da es heuer das 20-jährige Jubiläum der Nudelproduktion zu feiern gibt. Nachdem im Jahr 1996 zu den ALMO-Rindern als neuer Betriebszweig die Freilandhühner dazukamen, entstand 2001 die Idee, einen Teil der Eier zu Nudeln zu verarbeiten. Das fand großen Anklang, sodass die Produktion laufend erweitert wurde. Mittlerweile werden über 40 verschiedene Nudelsorten aus Hartweizengrieß, Dinkel-Auszugsgrieß, Buchweizenmehl, Reismehl oder Maismehl und den frischen Freilandeiern hergestellt. Ohne Wasser, ohne Salz und natürlich ohne jegliche Konservierungsstoffe. Dass man damit auf dem richtigen Weg ist, beweisen nicht nur die zahlreichen zufriedenen Kunden, sondern nun auch die Auszeichnung als Pastakaiser – herzliche Gratulation!

ALMLEBEN RUND UM DEN HOCHLANTSCH – EINE DOKUMENTATION AUF ORF III

16. März 2021 by Silke Leitner

Im Sommer des Vorjahres wurde eine sehenswerte Dokumentation über das Leben auf der Alm gedreht. Mit Fokus auf die Gegend rund um den Hochlantsch lädt der Film auf eine Reise durch den Naturpark Almenland ein, wo Brauchtum und Tradition die Generationen verbindet. Ergänzt durch historisches Filmmaterial, das beweist, dass vieles von dem, was vor Generationen das Leben der Menschen geprägt hat, bis heute lebendig und wichtig geblieben ist: Traditionen, Freundschaften, der Zusammenhalt in der Familie oder auch die Musik. Die Ausstrahlung erfolgt am 17. März um 20.15 Uhr auf ORF III in der Reihe „Heimat Österreich“ – ein Termin, den man sich auf jeden Fall vormerken sollte.

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