AKTUELLES

KRÄFTIGER AUFWIND FÜR DIE SOMMERALM: GRUNDSTEINLEGUNG FÜR DAS NEUE WINDRAD

9. Juli 2020 by Silke Leitner

In der Region Almenland haben Klimaschutz und Erneuerbare Energie einen hohen Stellenwert. Auf Initiative von KEM-Manager Mag. Martin Auer wurde bereits viel bewirkt und die Partnerschaft mit der Energie Steiermark trägt ebenfalls Früchte. So werden ab kommendem Jahr 3.000 Haushalte im Almenland mit grünem Strom versorgt. Am 8. Juli fand am Plankogel auf der Sommeralm die feierliche Grundsteinlegung für die Errichtung eines neuen Hochleistungs-Windrades der Energie Steiermark statt. Noch heuer sollen die Fundamente komplett fertig gestellt sein. Mit diesem Projekt sollen rund 6.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Das 180 Meter hohe Windrad hat eine Leistung von 3,6 Megawatt und eine Gesamterzeugungsmenge von rund 10 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Das ursprünglich an dieser Stelle errichtete Windkraftwerk aus dem Jahr 1999, das auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Peter Stanzer aufgestellt wurde und das erste Windrad der Steiermark war, wurde in den vergangenen Wochen komplett abgebaut und zerlegt. Sein Nachfolger hat 380 Prozent mehr Leistung und erzeugt aufgrund neuester Technologien fast sieben Mal  mehr grünen Strom wie das alte „Pionier-Modell“. Insgesamt werden für dieses Projekt von der Energie Steiermark 6 Millionen Euro in die Hand genommen. In Summe hat das Unternehmen für die kommenden fünf Jahre über eine Milliarde Euro an Investitionen für Projekte im Bereich „grüne Energie“ eingeplant. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die Windkraft: „Hier wollen wir uns massiv engagieren“, so die Vorstände Christan Purrer und Martin Graf. Insgesamt sind landesweit rund 100 neue Windräder geplant. „Mit der Anlage auf dem Plankogel setzt die Region Almenland bewusst ein klares Bekenntnis in Sachen Nachhaltigkeit und grüne, regionale Energieversorgung. Das gehört zu unserem Grundverständnis einfach dazu“, betonten Bürgermeister Thomas Derler sowie Almenland-Obmann Erwin Gruber beim Festakt anlässlich der Grundsteinlegung für das neue Windrad.

5 JAHRE „MITEINAND IM ALMENLAND“

6. Juli 2020 by Silke Leitner

Etwas über fünf Jahre ist es nun her, dass die ersten Flüchtlinge in Passail angekommen sind. In der Bevölkerung herrschte viel Unsicherheit und Ängste, zum Teil auch Ablehnung.  Aus diesem Grund entschloss sich Hans Knoll mit Unterstützung einiger Freiwilliger,  etwas zu tun und die Flüchtlinge zu unterstützen. So wurden rasch Deutschkurse organisiert, denn, so sind sich alle einig: die Sprache zu lernen ist das Wichtigste, um sich verständigen zu können und damit auch Ängste abzubauen. Immer mehr Freiwillige wollten mithelfen und so wurde im Juli 2015 der Verein „Miteinand im Almenland“ gegründet. Neben der Aus- und Weiterbildung der Flüchtlinge wurde der Schwerpunkt auf den Kontakt mit den Einheimischen gelegt. So wurden interessante Informationsveranstaltungen organisiert, wie etwas mit dem ORF-Korrespondenten Christian Wehrschütz, aber auch Benefizveranstaltungen, u.a. war auch Josef Hader in Passail zu Gast. Sportliche Aktivitäten, kulturelle Veranstaltungen sowie Kommunikation mit Schulen und Vereinen waren ebenfalls wichtig, um ein harmonisches Miteinander und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Und das ist bestens gelungen. So sind viele der Flüchtlinge in der Region geblieben und haben hier eine neue Heimat gefunden. Einige haben in einem der regionalen Betriebe sogar eine Ausbildung begonnen oder mittlerweile bereits abgeschlossen. Auch viele interessante Projekte wurden in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit der Gemeinde umgesetzt. Es wurde u.a. ein Malbuch mit Zeichnungen eines in Passail untergebrachten syrischen Künstlers herausgegeben und  eine Nähwerkstatt wurde eingerichtet, in der unter der Leitung von Josefa Ranzenhofer mittlerweile tausende handgenähte Taschen sowie andere Produkte von geflüchteten Frauen gefertigt wurden. So hat sich Passail zu einer Vorzeigegemeinde in punkto harmonischen Miteinanders von Flüchtlingen und der Bevölkerung etabliert, wie auch der Präsident der Caritas a.D. Franz Küberl betonte. Nach fünf Jahren legte Hans Knoll seine Funktion als Obmann des Vereins zurück, ihm wurde für seinen großartigen Einsatz gedankt. Ihm folgt der bisherige Obmann-Stellvertreter Erwin Vouk mit dem Leitsatz „Nur zuschauen ist zu wenig, man muss auch etwas tun“.

LANDESRAT CHRISTOPHER DREXLER AUF BESUCH IN PASSAIL

26. Juni 2020 by Silke Leitner

Wenige Tage vor der Gemeinderatswahl besuchte Landesrat Christopher Drexler den Bezirk Weiz, um mit Bürgermeistern und Spitzenkandidaten der Weizer Gemeinden über künftige Projekte und Vorhaben zu diskutieren. Der Abschluss seiner Rundtour durch den Bezirk brachte Drexler nach Passail. Gemeinsam mit dem ÖVP-Team und Vertretern von Kultur- und Sportvereinen nutzte Werner Berghofer den Besuch, Themen wie etwa die Nachwuchsförderung in den verschiedenen Sportvereinen mit dem zuständigen Landesrat zu besprechen. Neben sportlichen Angelegenheiten wurde beim Besuch des Landesrates auch über kulturelle Themen diskutiert, zum Beispiel die Wiederbelebung der Burgspiele in der Ruine Stubegg in Arzberg. Franz Hausleitner von den Burgspielen Stubegg präsentierte erste Ideen und warb beim Gespräch mit Landesrat Drexler um Unterstützung für die Pläne. „Es begeistert mich zu sehen, wie viele Passailerinnen und Passailer mit großem Engagement und Einsatz ihre Freizeit dafür einsetzen, der Bevölkerung in der Gemeinde ein breites sportliches und kulturelles Angebot zu bieten“, betonte Kultur- und Sportlandesrat Christopher Drexler. Und weiter: „Das ist ein entscheidender Faktor für eine lebendige Gemeinde und eine attraktive Region. Ich freue mich, die Gespräche über die Kultur- und Sportinitiativen in und um Passail bald fortführen und vertiefen zu können.“ Nach den Besuchen von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Bundesministerin Christine Aschbacher im März beweist das Treffen mit Landesrat Christopher Drexler erneut die gute Vernetzung der ÖVP Passail bis in die Regierungsspitzen von Bund und Land.

ENERGIEREGION WEIZ-GLEISDORF: RÜCKBLICK UND VORSCHAU

23. Juni 2020 by Silke Leitner

Nach dem Covid-19-Lockdown war die Generalversammlung der Energieregion Weiz-Gleisdorf am 22.6.2020 das erste persönliche Zusammentreffen ihrer Mitglieder. Dieses fand im Gemeindezentrum Unterfladnitz statt und stand unter der Überschrift „Rückblick und Vorschau auf die nächsten Vorhaben“. Nachdem einstimmig die Bilanz 2019 sowie das Budget 2020 durch die Vereinsmitglieder genehmigt wurde, galt die Aufmerksamkeit aller Beteiligten jenen Projekten, die aufgrund der Covid-19- Pandemie verschoben wurden. Dies ist zum einen das Mobilitätsprojekt „e-Kommunal Genial!“, bei dem die Fuhrparke der 12 Gemeinden für je zwei Monate mit jeweils zwei unterschiedlichen E-Nutzfahrzeugen ausgestattet werden. Hierzu die Projektleiterin Nicole Hütter: „Wir haben zwar gerade erst mit den Testfahrten in den ersten beiden Gemeinden begonnen, ich freue mich jedoch bereits sehr über die ersten überaus positiven Rückmeldungen. Die nächsten Gemeinden stehen schon in den Startlöchern und sind gespannt auf ihre Erfahrungen mit den E-Fahrzeugen.“Zum anderen informierte LEADER-Managerin Iris Absenger-Helmli, dass das Warten auf die Handy-, Tablet- und Laptopkurse des Projekts „Vital Digital“ ein Ende hat. Diese haben wieder Fahrt aufgenommen, nachdem sie zum Schutz der Seniorinnen und Senioren, die ja eine besondere Risikogruppe der Corona-Pandemie darstellen, vorübergehend pausiert wurden. Da es einen enormen Zulauf gibt sowie die Begeisterung und Dankbarkeit über das „Abholen in die Zukunft“ deutlich zu spüren sind, hat es sich die Energieregion zum Ziel gesetzt, künftig in diesen Bereich weiter zu investieren. Aber auch auf die Jüngsten warten spannende Themen in der Energieregion. Seitens des Klimafonds wurde das erste regionale Klimaschulen-Projekt – mit einem Gesamtvolumen von rd. 23.000 € – genehmigt. „Ab dem kommenden Schuljahr widmen wir uns gemeinsam mit drei Weizer Schulen – VS, NMS II und HLW – ihren engagierten LehrerInnen und SchülerInnen spannenden Klimaschutzprojekten aus den Bereichen Konsum, Lebensstil und Ernährung“, freut sich Christian Hütter, Manager der Klima- und Energie-Modellregion. Auch im Bereich „LEADER“ reagiert man auf die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Ausnahmesituation und legt mit den verbleibenden Fördergeldern einen Schwerpunkt auf die Bewusstseinsbildung hinsichtlich regionaler Lebensmittelkreisläufe sowie den Erhalt der Wertschöpfung und der Arbeitsplätze in der Region. Hiermit werden auch die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Digitalisierung von Unternehmen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Am Ende der Generalversammlung waren sich alle Anwesenden einig: Gemeinsam setzt man in der Energieregion Weiz-Gleisdorf in der aktuellen Situation auf die richtigen Themen.

VINZENZ HARRER ALS WKO-REGIONALSTELLENOBMANN WIEDERGEWÄHLT

22. Juni 2020 by Silke Leitner

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des WKO-Regionalstellenausschusses wurde Vinzenz Harrer zum neuen Obmann und damit Sprachrohr der Wirtschaft im Bezirk Weiz gewählt. „In Zeiten wie diesen braucht es eine starke Stimme der Wirtschaft dringender denn je. Mit Vinzenz Harrer hat die Weizer Wirtschaft genau eine solche starke Stimme“, freute sich WKO Steiermark Präsident Josef Herk nach der Wahl, der auch die Angelobung vornahm. Ziel sei es, am erfolgreichen Weg vor Corona schnellstmöglich anzuknüpfen „und die Unternehmerinnen und Unternehmer bestmöglich bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen“, betonte auch Harrer in einer ersten Reaktion: „Wir haben in den vergangenen Jahren eine gute wirtschaftliche Entwicklung verzeichnet, diese dürfen wir uns durch ein Virus nicht zerstören lassen. Gemeinsam mit meinem Team und unseren Experten vor Ort in der Regionalstelle werden wir alle Hebel für ein erfolgreiches Comeback der Wirtschaft in Weiz in Bewegung setzen“, so Harrer.  Unterstützt wird Vinzenz Harrer von zwei Stellvertretern: Bernhard Stranzl, Unternehmer in St. Margarethen an der Raab und Ing. Manuela Kuterer, Unternehmerin aus Anger.

SPÖ UNTERSTÜTZT HEIMISCHE WIRTE

by Silke Leitner

Die letzen Monate stellte für die Gewerbetreibenden eine große Herausforderung dar. Besonders die Gastronomie hat aufgrund der langen Schließung sehr darunter gelitten. Aus diesem Grund und um die heimische Wirtschaft anzukurbeln, hat die SPÖ Passail über ein Facebook-Gewinnspiel von allen Passailer Wirten je einen 20-Euro Gutschein verlost. „Mir ist es ein großes Anliegen, persönlich einen Beitrag zur Unterstützung unserer Betriebe zu leisten“, so Bürgermeisterin Mag. Eva Karrer. Das Gewinnspiel ist übrigens noch im Laufen – Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall!

ÖVP-AUTOKINO IN PASSAIL

by Silke Leitner

Ein Wahlkampfhighlight der besonderen Art wurde von der ÖVP Passail am Wochenende am Gelände des Reitstall Mandl in Tober veranstaltet: Da aufgrund der Bestimmungen rund um das Corona-Virus nicht daran zu denken war, eine traditionelle Wahlkampfveranstaltung durchzuführen, hat sich das Team rund um den ÖVP-Bürgermeisterkandidaten Werner Berghofer etwas Spezielles einfallen lassen und ein Autokino für die Passailer Bevölkerung organisiert. Mit viel persönlichem Einsatz und Engagement wurde die Veranstaltung möglich gemacht – mit Erfolg. Rund 150 Autos wurden an den drei Veranstaltungstagen gezählt, egal ob beim Klassiker „Grease“ beim James Bond-Film „Spectre“ oder bei der Film-Dokumentation über die Highlights des Motorsports im Passailer Kessel: Neben den Filmen stand das besondere Flair des Autokinos im Mittelpunkt, das mit dieser Veranstaltung nach Passail gebracht wurde.

NATURPARK ALMENLAND: EIN ERFOLGREICHES NETZWERK

18. Juni 2020 by Silke Leitner

Das Almenland ist eine starke Region, die auf festen Beinen steht. Kaum eine andere Leader-Region kann auf eine so hohe Förderausnutzungsquote und damit verbunden einer Vielzahl von erfolgreich umgesetzten Regionalprojekten zurückblicken. Diese Erfolge gründen auf ein vielfältiges und starkes Netzwerk von engagierten Personen und damit einhergehend viele kreative und innovative Ideen. Die Köpfe hinter diesen Ideen – Vertreter der einzelnen Almenland-Teilorganisationen von Tourismus, Naturpark, ALMO-Verein über Almenland-Wirtschaft und KEM Almenland bis hin zu Almenland-Kräuter und vielen mehr, aber auch wichtige Partner von außen wie die Energie Steiermark  – wurden zu einem Netzwerktreffen eingeladen. Gestartet wurde mit einem der Leitprojekte im Almenland, dem Almenland-Stollenkäse. Inhaber Franz Möstl führte durch den Franz-Leopold-Stollen, in dem die mit zahlreichen Medaillen ausgezeichneten Käsesorten reifen und berichtete Wissenswertes über die Käseerzeugung. Jakob Wild, GF der Leader-Region, berichtete über den Erfolgsweg des Almenlandes und KEM-Manager Mag. Martin Auer gab einen Überblick über die aktuellen Projekte im Bereich Erneuerbare Energie. Im Zentrum stand die Präsentation des Zukunftsprojektes „Naturwelten Steiermark“ der steirischen Jägerschaft in Mixnitz. In Zusammenarbeit mit dem Alpenverein, dem Naturpark Almenland, der Gemeinde Pernegg an der Mur sowie mit Unterstützung von Land Steiermark, Bund, Europäische Union sowie einigen Unternehmen entsteht hier ein Erlebnisareal mit 30 Stationen, eine Waldwerkstatt für Kinder und Familien, ein Bildungszentrum für die Jägerschaft, ein Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum, eine Indoor-Kletterhalle des Alpenvereins und ein neuer Zugangsbereich zur Bärenschützklamm. Dieses zukunftsträchtige Projekt, dessen Eröffnung bereits für Frühjahr 2021 geplant ist, stellt eine große Bereicherung für den Naturpark Almenland dar.

FPÖ RÜSTET SICH FÜR DIE GEMEINDERATSWAHL

17. Juni 2020 by Silke Leitner

Die steirische Freiheitliche starten erneut in den Wahlkampf für die verschobene Gemeinderatswahl am 28. Juni. Im Bezirk Weiz kandidiert die FPÖ in 25 von 31 Gemeinden und rechnet sich in einigen Gemeinden große Chancen aus. So werden in Birkfeld mit BPO und LAbg. Patrick Derler sowie in Passail mit Johann Schrei bereits jetzt die Vizebürgermeistersessel besetzt. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek, Landesparteisekretär Stefan Hermann und Bezirksparteiobmann LAbg. Patrick Derler die Zielsetzungen für die anstehenden Gemeinderatswahlen. Inhaltlich setzen die Freiheitlichen grundsätzlich auf dieselben Themen wie im vergangenen Wahlkampf. Die Stärkung des ländlichen Raums, Sicherheit, Mobilität und Infrastruktur sowie der Bereich Familie und Kinderbetreuung sind die wesentlichen freiheitlichen Schwerpunkte. FPÖ-Landesparteisekretär Stefan Hermann berichtete über die zahlreichen Initiativen, welche die Freiheitlichen zuletzt auf Landes- und Gemeindeebene eingebracht haben, um den Herausforderungen der Corona-Krise effektiv zu begegnen. Auf Kommunalebene machte sich die FPÖ vor allem für die Einrichtung von Corona-Solidaritätsfonds stark, um Bürger, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, zu unterstützen. Vor allem Vereine als Träger des gesellschaftlichen Lebens in Gemeinden sind besonders stark von der Krise betroffen, weswegen die FPÖ ein entsprechendes Hilfspaket zum Erhalt des steirischen Vereinswesens einforderte. Ein kommunales Investitionspaket soll zudem zur Belebung der heimischen Wirtschaft und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit beitragen.

„GEMEINSAM PACK MA´S !“

3. Juni 2020 by Silke Leitner

Schwierige Herausforderungen werden im Naturpark Almenland seit jeher auf dieselbe Art und Weise gemeistert – und zwar gemeinsam. Unter dem Motto „Gemeinsam pack ma‘s!“ haben sich daher Tourismus, Landwirtschaft und alle Wirtschaftsbetriebe zusammengeschlossen. Das ist einzigartig in ganz Österreich.

Die Corona Pandemie hat viele Unternehmen in Österreich hart getroffen. Auch vor der Idylle des Almenlands hat das Virus nicht Halt gemacht. „Touristische Anbieter, Beherberger bis Ausflugsziele, sowie deren vor- und nachgelagerte Branchen wie die Gastronomie oder regionale Produzenten müssen zum Teil bis zu 100% Einbußen in der Frühjahrssaison hinnehmen“, erklärt Michaela Hirtler, Geschäftsführerin der Almenland Regionalentwicklung GmbH.

Österreichweite Kampagne „Gemeinsam pack ma‘s!“
Um Unternehmen und Arbeitsplätze zu sichern, lassen nun alle Wirtschafts- und Tourismusbetriebe des Almenlands mit einer gemeinsamen, aufsehenerregenden Kampagne aufhorchen. Neben dem Auftritt im Almenland werden heuer auch österreichweit Print- und Digitalmedien bespielt, um Gäste auf die Alm zu holen und von der Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit zu überzeugen.

Im Kreislauf mit der Natur
Schwerpunkt der Kampagne ist die Kreislaufwirtschaft im Almenland. Unter diesem Begriff versteht man in der Region eine gesamtheitliche, sektorübergreifende Bewerbung der innovativsten Produkte und Dienstleistungen, die die Region zu bieten hat. So sollen etwa die Bedeutung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, Einklang von Natur und Kultur, natürliche Wirtschaftsweisen im Naturpark, Wertschätzung regionaler Produkte, Balance von Almarbeit und Tourismus, aber auch der regionale Handel in den Vordergrund rücken.

Viele Gesichter verleihen dem Almenland ein neues Gesicht
Mit der Darstellung der Menschen hinter den Betrieben soll Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass das Almenland für die Menschen in der Region, ihre UrlauberInnen und BesucherInnen gleichermaßen da ist und in gewisser Weise autark funktioniert. „Vor, während und nach der Krise. Und das alles im Einklang mit der Natur“, zeigt sich Wirtschafts-Obmann Thomas Reisinger überzeugt.

Gesucht: GenießerInnen
Um die Vorzüge des Almenlands einem breiten Publikum schmackhaft zu machen, setzt man gezielt auf die Ansprache von Österreichliebhabern, die sich bewusst für einen Ausflug oder Urlaub im Land entscheiden. „Aber auch Einheimische laden wir ganz herzlich ein, unser schönes Almenland, die ALMO-Genussregion und Mitteleuropas größtes zusammenhängendes Almweidegebiet zu erkunden oder gar neu zu entdecken“, bekundet Almenland-Obmann Erwin Gruber.

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