Allgemein

SANIERUNG DER WIEDENBERGSTRASSE FERTIGGESTELLT

18. September 2020 by Silke Leitner

Nach knapp einem Jahr Bauzeit konnte kürzlich das Großprojekt der Sanierung der Wiedenbergstraße erfolgreich abgeschlossen werden. Ein Sanierungsprojekt dieser Größenordnung bedurfte einiges an Vorbereitung und Planung und stellte die Verantwortlichen vor große Herausforderungen. So entsprach die Fahrbahnbreit nicht mehr den heutigen Anforderungen, besonders da sich hier einige Gewerbebetriebe mit damit einhergehenden Schwerverkehr angesiedelt haben, und auch die angrenzende Friedhofsmauer war bereits sanierungsbedürftig und musste komplett erneuert werden. Primäres Ziel in den ersten Monaten war die Abtragung und Neuerrichtung der Friedhofsmauer. Ab Februar folgte die Bauphase 2 mit dem Straßen- und Leitungsbau vom Kreisverkehr bis zum Öbau Reisinger. Trotz coronabedingter Pause konnte im Juni mit der dritten Bauphase – vom Öbau Reisinger bis zur Landesstraße – begonnen und das Sanierungsprojekt schlussendlich am 28. August fertig gestellt werden. Insgesamt wurden auf einer Länge von ca. 600 Metern 12.000 Tonnen Schotter und Kies sowie 2.100 Tonnen Asphalt verbaut. Gleichzeitig wurden auch neue Leitungen verlegt und vorausschauend bereits eine Verrohrung für ein mögliches Glasfaserkabel eingeplant. Eine neue energiesparende Beleuchtung rundet das Projekt ab.

Im Zuge einer Feier Mitte September wurde die neu sanierte Straße von Pfarrer Karl Rechberger gesegnet. Bürgermeisterin  Eva Karrer bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben, v.a. bei Straßenreferent Johann Schrei, Bauleiter Matthias Dremmel, den bauausführenden Firmen, dem gesamten Gemeindeteam, der Pfarre sowie der Friedhofsverwaltung, denn nur durch die gute Zusammenarbeit konnte dieses Großprojekt gelingen. Auch LAbg. Wolfgang Dolesch gratulierte zum erfolgreichen Sanierungsprojekt und mit dem Durchschneiden des Bandes wurde die Straße offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

NATURPARK ALMENLAND: EIN ERFOLGREICHES NETZWERK

18. Juni 2020 by Silke Leitner

Das Almenland ist eine starke Region, die auf festen Beinen steht. Kaum eine andere Leader-Region kann auf eine so hohe Förderausnutzungsquote und damit verbunden einer Vielzahl von erfolgreich umgesetzten Regionalprojekten zurückblicken. Diese Erfolge gründen auf ein vielfältiges und starkes Netzwerk von engagierten Personen und damit einhergehend viele kreative und innovative Ideen. Die Köpfe hinter diesen Ideen – Vertreter der einzelnen Almenland-Teilorganisationen von Tourismus, Naturpark, ALMO-Verein über Almenland-Wirtschaft und KEM Almenland bis hin zu Almenland-Kräuter und vielen mehr, aber auch wichtige Partner von außen wie die Energie Steiermark  – wurden zu einem Netzwerktreffen eingeladen. Gestartet wurde mit einem der Leitprojekte im Almenland, dem Almenland-Stollenkäse. Inhaber Franz Möstl führte durch den Franz-Leopold-Stollen, in dem die mit zahlreichen Medaillen ausgezeichneten Käsesorten reifen und berichtete Wissenswertes über die Käseerzeugung. Jakob Wild, GF der Leader-Region, berichtete über den Erfolgsweg des Almenlandes und KEM-Manager Mag. Martin Auer gab einen Überblick über die aktuellen Projekte im Bereich Erneuerbare Energie. Im Zentrum stand die Präsentation des Zukunftsprojektes „Naturwelten Steiermark“ der steirischen Jägerschaft in Mixnitz. In Zusammenarbeit mit dem Alpenverein, dem Naturpark Almenland, der Gemeinde Pernegg an der Mur sowie mit Unterstützung von Land Steiermark, Bund, Europäische Union sowie einigen Unternehmen entsteht hier ein Erlebnisareal mit 30 Stationen, eine Waldwerkstatt für Kinder und Familien, ein Bildungszentrum für die Jägerschaft, ein Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum, eine Indoor-Kletterhalle des Alpenvereins und ein neuer Zugangsbereich zur Bärenschützklamm. Dieses zukunftsträchtige Projekt, dessen Eröffnung bereits für Frühjahr 2021 geplant ist, stellt eine große Bereicherung für den Naturpark Almenland dar.

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